Status quo DSA 5 – mit Alexander „Grolm“

In der heutigen Episode freue ich mich Alexander aka der Grolm als Gast begrüßen zu dürfen! Er ist nicht nur Weltrekordhalter mit der größten DSA Sammlung, sondern auch ein wahrer DSA Experte! Wir wollten ursprünglich über das DSA Museum reden, haben dann aber eine sehr interessante Diskussion über DSA 5 in Vergleich zu anderen Systemen geführt. Natürlich kam auch Aventuria nicht zu kurz und wir haben selbstverständlich auch über das DSA Museum gesprochen. Eine tolle 2,5 Stunden XXL Folge!
Durch die Unterstützung meiner tollen Patreons, konnte ich heute zum ersten Mal mit meinem neuem Mikrofon aufnehmen, ich finde es hört sich sehr viel besser an! Vielen Dank!
Falls du mich auch unterstützen willst, findest du den Patreon Link hier unter dem Podcast.

DSA Museum

Webseite

Facebook

Instagram

Patreon

Shop

Discord

25 Gedanken zu „Status quo DSA 5 – mit Alexander „Grolm““

  1. Moin! – Pathfinder/Golarion-Kommentar: Die Begrenzung des Eisengötter-Bereiches auf das Land Numeria liegt eher daran, dass man Batterien/Akkus für die HighTech benötigt und es leider außerhalb des Landes keine „Ladestationen“ oder sonstige Möglichkeiten zum Nachfüllen gibt – das doofe Raumschiff hat sich halt leider nur übers Barbarenländle verteilt. 😉 Die Laserwaffen usw. funktionieren also nur solange, wie sie Ladungen haben und man Batterien nachschieben kann.
    Und man kann nie zu viele Monster haben!

    Antworten
  2. Hey Timm,
    Ich hab bis jetzt alle Folgen von Deinem Podcast gehört aber diese hier musste ich bei der Hälfte ausmachen. Ich glaube wirklich das Das Schwarze Auge nicht das Spiel für dich ist. Das ist an sich kein Problem, es gibt jede Menge Spiele, und nicht jedem Spieler müssen alle Spiele gefallen, aber dann macht Du doch den Aventurischen Podcast, wenn Deine Meinung ist das Aventuria neu gestartet werden muss, der Hintergrund geretconned, das ein Magier jede runde ohne Würfeln einen kleinen Angriffszauber raushauen sollte der soviel Schaden macht wie ein Schwert, and das wir am besten für jede Aktion eine Müntze werfen wo auf einer Seite steht ist toll und auf der anderen Seite war wohl nichts.

    All die Sachen die Du am Schwarzen Auge kritisierst sind die Sachen die mir daran gut gefallen. Bei D&D wenn ich einen Monat lang jedem morgen zur Arbeit fahre (ich geh von 4 Wochen aus damit das Rechnen einfach ist) dann komme ich sagen wir mal 12 mal rechtzeitig an, 6 mal hab ich Verspätung durch den Verkehr, einmal finde ich eine Abkürzung und bin super früh da und einmal bin ich gegen einen Baum gefahren.

    Das passiert dir bei DSA nicht. Und nicht weil es einen Routine Mechanismus gibt der das Würfeln bei so einer Routine Aufgabe ersetzt, nein weil zwei oder gar drei 20en würfeln halt viel unwahrscheinlicher ist.

    Ich mag halt das ein erfahrener Held stark ist, aber wenn da 4 Stadtwächter ankommen muss der trotzdem aufgeben, denn er ist kein superheld der Monster mordent von einer Unbeschrieben Stadt zur nächsten zieht. Ich mag das Entscheidungen Konsequenzen haben die nicht nach einmal schlafen vorbei sind.

    Am Anfang warst Du super positiv, und das hab ich an Deinem Podcast geliebt. Hier kommt jemand frisch rein, dem das Spiel super gefällt und erzählt mir Sachen.

    Dann war es die Community, die alles schlecht redet. Die alles wie in 4.1 haben will.

    Und jetzt bis Du leider zum Teil der Schlecht-redner geworden. Du willst ein Spiel das Das Schwarze Auge nie war, und hoffentlich niemals sein wird. Wenn Du etwas regelleichtes Streamfreundliches Spiel spielen willst wo jede Woche epische Sachen passieren und die Kaiserin zu Dir gut gemacht sagt, dann spiel doch Dungeon World (super Spiel, kann ich echt empfehlen), aber lass uns doch das Spiel wo wir 3 Würfel brauchen um die Klippe rauf zu klettern, wo es dem Meister in seiner Beschreibung ausmacht ob Du nicht mutig genug warst dich abzustossen und hochzuziehen, ob du nicht Gewand genug warst das sich nichts verhäddert oder Dir einfach die Kräfte versagt haben.

    Ich hör wahrscheinlich in die nächsten paar Folgen nochmal rein, aber wenn Dein Aventurischer Podcast Aventurien komplet zerlegen will um was ganz neues anzufangen dann weiss ich nicht ob das das beste Projekt für Dich ist.

    Ich wünsche Dir wirklich alles gute, und das Du das Spiel findest wonach Du suchst.

    Antworten
    • Danke dir für deine offene Worte und es tut mir sehr leid, das dir die Episode nicht gefallen hat. Ich glaube das ist falsch rübergekommen. Ich liebe Aventurien sehr, gerade der Metaplot ist unglaublich spannend. Es gab früher auch Kampagnen wie Jahr des Feuer die episch waren, dieses Niveau an Epic wäre mal cool. Aber eben nicht ständig. Ich fände es schön wenn es wie beim MCU wäre, viele kleine verbundene Geschichten die auf etwas großen hinführen, aller Avengers Filme. Das wäre cool und für jeden wäre es etwas dabei. Das Problem was ich sehe, deswegen auch die Veränderung von Aventurien, sind die ganzen Rechte Probleme von DSA1 – DSA4.1 das verbaut vermutlich viele coole Ideen. Daher wäre was ähnlich wie Star Wars Legends sinnvoll. Aber ich glaube nicht das man dieses Schritt machen kann.
      Ich denke die nächsten Podcast werden wieder mehr Begeisterung zeigen, ich hoffe mit Zoe über das Hebarium 2 sprechen zu können 🙂 mein CC Exemplar Hype ich gerade sehr 😉

      Ich hoffe der nächste Podcast gefällt dir wieder besser!

      Antworten
  3. Ich muss dir hier mal grundlegend widersprechen:
    Ich möchte kein Aventurien on fire. Ich möchte ein Aventurien das Waldbrandwarnstufe 5 hat und in der die „Feuerwehr“ herumrennt und die beginnenden Feuer löscht.
    Ich möchte nicht, dass Rohaja stirbt. Sie ist für mich bisher noch viel zu blass und zu jung. Die muss jetzt erstmal einen richtigen Auftritt haben, dann meinetwegen. Wir brauchen Charaktere, die in Erinnerung bleiben, dass ist aber sicherlich richtig.

    Was mir am meisten fehlt ist eigentlich der Freiraum. Aventurien ist viel zu winzig. Ich hätte nichts dagegen, plötzlich eine FETTE Insel im Meer der sieben Winde auftauchen zu lassen, die kolonisiert werden kann. Mehr vom Gleichen nicht Uthuria mit 10000 Göttern, nicht Katzenmenschen und fliegende Schiffe wie in Myranor. Einfach mehr Freiraum.

    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass Aventurien Veränderung braucht. Klar – das Setting von Nostergast wird man jetzt nicht über den Haufen werfen, aber Veränderung ist notwendig. Aber langsame Veränderung, logische Veränderung und Veränderung an Orten, die Sinnvoll sind. Mein lieblingsbeispiel ist hier das Svelltland. Wir hatten jetzt 30 Jahre das Setting von einem Landstrich der unter der orkischen Besatzung leidet. Jetzt ist auch mal wieder gut. Es ist langweilig wenn hier immer der gleiche Konflikt schwelt ohne aus zu brechen.

    Ich als jemand der ebenfalls mit DSA 5 eingestiegen ist, kann nicht sagen, dass es mich nerft den ganzen Metaplot nach zu holen. Ich informiere mich wenn ich gerade Zeit und Lust habe zu Themen die mich interessieren aber es ist ja auch kein Problem, dass ich nicht weiß was bei G7 passiert ist, solange ich nicht selber in Tobrien mir ein Abenteuer ausdenke.

    Einen Reset halte ich dahingehend für schlecht, dass das genau das ist, was so wichtig an DSA ist. Genau diese lebendige Geschichte ist wichtig. Zu sagen „wir fangen jetzt mal wieder neu an“ würde nicht nur die sehr wichtigen DSA 4 Spieler noch mehr entkoppeln, sondern auch DSA das nehmen, was ihm den Charakter gibt. Es würde im Endeffekt dem Eingeständnis nahe kommen, dass man es nicht schafft alles zusammen zu führen. Was mMn möglich sein muss. Gezielte Retcons halte ich dahingehend durchaus für sinnvoll. Es gibt schließlich das Wiki als sehr gutes Quellenrecherchetool.

    Zum Thema Autorenrechte: ich bin froh, dass Ulisses DSA so professionell macht wie es es eben macht. Man muss sich nur mal die DSA Doku anschauen, die „gute alte Zeit“ war so ein Chaos. Es ist so schön, dass das heute anders ist als damals.

    zum Thema 3W20: Ich verstehe nicht was da alle für Probleme haben. Ich habe nachdem ich DSA Fan wurde, weit mehr als 10 Leuten aus meinem Umfeld zu DSA gebracht und spiele mit 6 dieser Leute tatsächlich regelmäßig. Am Anfang einfach nur das mit dem würfeln klären, dann irgendwann kommen Modifikationen, dann gaaanz eventuell mal die Qualitätsstufen. Ich hab da keine Probleme. Proben zu würfeln geht auch echt schnell, wenn man es ein bissl geübt hat also ist die Streambarkeit definitiv gegeben (solange nicht zu viel gekämpft wird, weil das tatsächlich dauert). Ich favorisiere die 3W20 Probe ganz deutlichst im Gegensatz zu einer 1W20 oder W100 Probe, einfach aus statistischen Gründen. Auch das Kampfsystem – ja es ist nicht so schnell wie andere Systeme. Dafür ist es viel realistischer und lässt sich viel besser balancen als bei anderen Systemen.
    Für mich ist es aber auch ganz klar eine Frage der Zielgruppe: Wenn man dieses realistische System (mit dem ständigen Würfeln beim klettern über z.B. ne Mauer) nicht mag, ist denke ich d&d oder Pathfinder einfach besser geeignet. Insofern ist Pathfinder für mich keine Konkurrenz zu DSA. Die beiden haben unterschiedliche Zielgruppen (wobei natürlich auch die meisten Spieler DSA und Pathfinder im Regal stehen haben)

    Das die Community Gronkh rausgeekelt hat, ist der größte Fail seit … ähm … puh … keine Ahnung. Ich hätte nichts gehen ein „Werbecrowdfunding“ bei dem wir Ulisses für Productplacements bezahlen um das Hobby größer zu machen. Ich fand das bei How to be a great GM sehr gut.

    Trotzdem ein sehr angenehmer Podcast, ich mag es hier mal nicht nur Ulisses Geschimpfe zu hören.

    LG Eloquent

    PS warum kam die Folge eigentlich nicht auf Youtube?

    Antworten
    • Vielen Dank für den tollen Kommentar! Ich sehe es wie du, mit abfackeln meine ich nicht im wörtlichen Sinn abfackeln außer das Horasreich 😉
      Ich möchte einfach Veränderung, neue und alte Konflikte. Myranor geil einbauen, oder wie du sagst eine Insel die plötzlich auftaucht. Etwas neues oder neu geschaffens das wir bespielen können. Und ich möchte geile alte und neue NPC kennenlernen, mich mit ihnen freuen und auch leiden.
      Das Regelsystem ist für mich da untergeordnet. Ich hatte bei Jens Ballerstädt ein KRK Abenteuer gespielt ohne mehr als 3x Mal würfeln zu müssen und kämpfte am Ende mit den Tränen. Das Wichtigste bei DSA ist die lebendige Geschichte.

      Ähhhm das YouTube Video, tja ich glaube es würde mir keiner eine Ausrede glauben 🙂 ich hab’s einfach vergessen freizuschalten, jetzt ist es aber online 😀

      Antworten
      • Ich denke auch nicht, dass du das ernst meinst, aber ich wollte da einfach mal gegenhalten ^^ Mit dem Horasreich darfst du machen was du willst.

        Ich würde auch sagen, dass dem Regelsystem zu viel wert zugeordnet wird, ich spiele DSA aber sowohl wegen der Welt als auch dem Regelsystem.

        Gut, dass das aufgefallen ist. Hatte mich schon gewundert

        Antworten
    • Rohaja hatte ihren Auftritt im Kahr des Feuers vor 20(!) Jahren und abschließend in der Haffaxsaga vor 5 Jahren.
      Sie hatte ihre heldenhaften Momente. Blass ist da garnichts!

      Antworten
  4. Hey Timmmm,
    Wenn du StarWars mit D20 spielen willst, dann melde dich doch am besten mal im Tanelorn an. Sowas gibt es doch schon lange.
    Sowohl als Fanhack, als auch offiziell. Es gibt nebem den FFG SW noch 3 andere offizielle SW Regeln, uA d20 aber eben auch zahlreiche andere Dinge.

    Go Tanelorn

    Antworten
  5. Hi Timm,

    ich hatte das schon mal angesprochen, aber diese Folge Deines Podcasts kann zumindest ich kaum anhören. Es tut einem im Herzen weh, wenn man DSA seid seinem Erscheinen verfolgt und begleitet, und jemand doch recht lautstark fordert, dass es sich selber abschaffen soll. Gerade wenn dann vergleiche zu D&D oder Pathfinder gezogen werden, läuft es mir kalt den Rücken runter. Bitte nicht und niemals und sollte DSA jemals in diese Richtung gehen, hänge ich lieber das Hobby komplett an den Nagel als auch bei Versuch XY festzustellen, dass die angesprochenen Regelwerke eben auch einen bestimmten Spielertyp ansprechen, mit dem ich absolut nicht kompatibel bin. Nach wie vor ist es mir unverständlich, wenn jemand den Wunsch äußert, dass sich DSA mehr einem D&D und/oder Pathfinder annähern sollte. Wer diese Systeme wirklich besser findet, der soll sie einfach spielen, im Zweifelsfall kann man ja die DSA-Welt dann mit den entsprechenden Fremdregeln bespielen.

    Grundsätzlich kommt mir Deine Entwicklung bekannt vor und habe diese schon oft erlebt. Jemand taucht in das Hobby Rollenspiel ein und startet dann vielleicht mit DSA. Dann lernt er neben DSA auch andere Systeme kennen und spielt diese. Dabei stellt Spieler XY nun fest das die Systeme aus Rollenspiel A und/oder B viel besser auf seine Bedürfnisse passen, leider bieten diese aber nicht die tolle Hintergrundwelt, die ein DSA aufbieten kann. Logisch das bei solchen Spielern dann immer wieder der Wunsch aufkommt, gerne eine DSA zu bekommen, welches mit dem System von anderen Rollenspielen ausgestattet ist. Leider funktioniert das aber nicht und würde man DSA auf ein solches System umstellen, müsste man auch die Spielwelt dahingehend anpassen, damit sie eben vollkommen zerstörbar sowie austauschbar wird und hinter jeder Ecke dann eben das Schwert +1, +2, +3, +4, usw zu bekommen ist mit dem dann der immer nächste und noch größere Bösewicht umgehauen werden kann.

    Am Ende kann man diesen Spielern immer nur raten, dann spielt doch einfach System XY und werdet damit froh. Weder an D&D, noch an Pathfinder ist etwas auszusetzen. Es ist auch absolut nicht peinlich sich selbst als ein Spieler dieser ohnehin großen Masse an Fans zu sehen. Aber warum muss man Leuten, die sich bewusst gegen diese Systeme entschieden haben, immer wieder wünschen das diese doch bitte in solche umziehen sollen. Das Aventurien, wie wir es aktuell kennen, funktioniert einfach nicht mit den besagten Regelwerken. Natürlich kann man die Hintergrundgeschichte nehmen und es mit den Regeln von System XY bespielen, aber dabei wird man schnell feststellen das damit eine Dynamik erzeugt wird, die am Ende kaum noch zur Beschreibung der Spielwelt passt.

    Es klingt super, wenn etwas episches passiert, wenn ständig eine Stadt abbrennt oder ein großer Krieg ausbricht. Aber wenn das passiert, führt das zu dauerhaften und großen Veränderungen und würde man diese Dinge in der geforderten Menge einbauen, macht es absolut keinen Sinn mehr Zeit und Arbeit in irgendwelche Hintergrundbände zu stecken, wenn bereits drei Monate nach Magieband 2 schon die ersten beiden darin beschriebenen Magierakademien eingestampft wurden. Es hat einen Grund warum die besagten anderen Systeme solche Dinge eben nicht in dem Umfang anbieten, wie man es vom DSA kennt, eben weil es nicht umsetzbar ist.

    Gerade wenn es um die Thematik „Episch“ geht, wird immer wieder der ganze Borbarad-Kram als so tolles leuchtendes Beispiel rausgekramt. Dabei ist das absolut „überbewertet“ und leider bekommen gerade neue Spieler, das immer eher im Schleier einer Nostalgiebrille vorgekaut. Ja die Abenteuer waren seinerzeit toll und episch. Doch wenn man sich mal die Entwicklung der Aventurienkarte ansieht, müsste man eigentlich feststellen das die paar Jahre „Sternenfall“ kaum weniger Veränderung gebracht haben, als es die Borbarad-Kampagne getan hat. Immerhin hat der Sternenfall endlich den rückständigen Schandfleck Arivor aus dem Horasreich getilgt. 😉

    Wir haben schon die erste abgeschlossene Kampagne in Form der Theaterritter-Kampagne, gäbe es nicht das kleine Rechtliche Problem, wäre mit der Sternenträger-Kampagne auch schon die zweite unter DSA5 fast durch und die große Rabenkrieg-Kampagne hat gerade erst begonnen. Dazwischen hatten wir aber auch schon Donnerwacht als größere Geschichte und zeitnah steht uns dann Banner der Treue bevor. Würde man sich etwas mehr auf das konzentrieren, was man aktuell so vorgelegt bekommt und weniger auf nostalgisch verfälschte Erzählungen der so tollen Borbarad-Kampagne hören, hat man heute nicht wirklich weniger „Episches“ wie man das auch schon damals hatte. Das Epische daran war eben nicht die Geschichte selber, sondern was wir daraus gemacht haben und wie wir diese erlebt haben. Etwas das man aber auch mit den aktuellen Werken bekommen kann, zumindest wenn man sich darauf einlässt und dann am Ende nicht eine künstliche Enttäuschung erzeugt, weil das ja irgendwie gar nicht so episch war, wie das aus den Erzählungen der ehemaligen Borbarad-Spieler klang.

    Ich weiß Dich und Deinen Einsatz rund um DSA wirklich zu schätzen, aber aktuell entwickelst Du Dich leider mehr und mehr zu jemanden, der lautstark genau das abschaffen will, das zumindest für mich DSA seid über 30 Jahren zur zweiten Heimat macht. Bitte nimm nicht alles für voll, das dir alte Kriegsveteranen berichten über ihre Erlebnisse. Wenn die aktuellen TR-Spieler in 20 Jahren von ihren Abenteuern berichten, dann klingt das auch anders, nostalgischer, größer, epischer, besser als es einem aktuell erscheint. Ich mag das Format des „Aventurischen Podcast“ und auch wenn ich jetzt hier bereits zum zweiten mal eher Kritik übe, war es erst Dein Podcast der mich überhaupt dazu gebracht hat, sich mal solche anzuhören. Durch Deinen Podcast habe ich mittlerweile auch noch andere entdeckt, aber trotzdem war Deiner zumindest für mich der erste. Ich würde gerne weiter Deinen Podcast verfolgen, aber sicherlich verstehst Du das es wenig Spaß macht jemanden zuzuhören, der immer wieder die wohl schönste und umfangreichste Rollenspielwelt zerlegen will.

    Mit freundlichen Grüßen
    Denis

    Antworten
    • Danke Dennis für den tollen Kommentar! Vorweg die nächsten Cast werden sehr viel positiver! Allein das Hebarium 2 hat mir ein riesengroßes Lächeln aufs Gesicht gebracht, das wird eine sehr fanboyige Episode 😀 Auch zu Thorwal werde ich alles dran setzen Niko vor das Mikro zu bekommen, auch dieser Cast wird super fanboyig werden 😀
      Und wer meine Leidenschaft für Borbarads Raumschiff kennt, wird schon wissen wie die Aventuria Folge ausgeht 😛
      Ich kann deinen Kommentar zu 100% nachvollziehen und ich weiß auch das niemand das umsetzen würde, was ich mir im Podcast gewünscht habe. Das ist auch gut so, weil es nur eine Einzelmeinung ist. Dennoch hat DSA das Einsteigerproblem und Niko und sein Team haben die Mammutaufgabe das irgendwie zu bewältigen. Das war für mich die wichtige Aussage die ich mit dem Podcast zeigen wollte.

      Ich weiß leider absolut nichts über die Zukunft von Myranor, aber hoffe das sie damit ein großes Problem lösen könnten. Den ich denke man könnte mit Aventurien und Myranor beide Zielgruppen abhohlen, wenn man es gut und sauber miteinander verbindet. Ich liebe zb sehr Uthuria das ist ein Spielplatz für Leute wie mich 🙂 Aber gehört zur großen DSA Familie. Daher ist durchaus viel möglich ohne eine Gruppe auszuschliessen.

      Das Problem ist einfach das die Redax viel zu klein ist für so viele Projekte die schnell kommen müssen.

      Aus meiner Sicht stehen folgende Dinge an:
      Jedes Jahr eine große Kampagne wie Sternträger oder Raben
      Kleine Metaplot Abenteuer z.B. Heldenwerke
      Fluffbände für Einsteiger (12 Götter, Magie etc.)
      Fluffbände für Fortgeschrittene (Magierschulen etc.)
      Regelwerke
      Monsterbücher (Dämonen etc)
      Myranor Einstieg
      Myranor Kampangen
      Myranor Fluffbände
      ….

      Wie sollen 4 Redakteure/innen das leisten können? Freie Autoren sind da nicht die Antwort, weil die Redaktion diese betreuen muss. Aus meiner Sicht muss aufgestockt werde, Schwerpunkt für Ulisses muss ihre Premiummarke DSA sein!
      Aber das wird alles sehr schwer sein. Deswegen immer wieder mein Apell, seid nett zu der Redax und den freuen Autoren diese Menschen reißen sich so sehr den Arsch auf.

      Antworten
      • Hi Timm,

        da ich nun endlich auch noch die aktuelle Folge bis zum Schluss gehört habe, dafür dann noch mal ein ausdrückliches Lob. Gerade der Teil Rund um Aventuria war super und mit dem Grolm war dafür ja auch der richtige Gesprächspartner an Deiner Seite. Ich hatte Aventuria erst im Sommer zusammen mit meiner Frau entdeckt und wir sind davon bis heute begeistert. Es ersetzt sicherlich keinen tollen Rollenspielabend, aber es hat uns bereits unzählige lustige und denkwürdige Erlebnisse beschert.

        Was die Menge der Redakteure angeht, so mag ich dem sicherlich nicht widersprechen. Aber leider können auch nur so viele davon eingesetzt werden, wie auch bezahlt werden können. Wenn das Thema DSA aktuell leider nur 4 Redakteure in Festanstellung möglich macht, sind mir diese 4 lieber, als wenn man jetzt auf 6 oder 8 hoch geht und wir dann in 2-3 Jahren vor dem gleichen Problem stehen, wie zuletzt der Uhrwerk-Verlag. Wie es da wirklich aussieht, können wir natürlich nur schwer einschätzen, aber zumindest auf mich wirkt Markus da recht kompetent.

        Was Myranor und Uthuria angeht, hatte ich ja bereits bei meinem letzten Beitrag schon mal angemerkt das ich ein großer Fan davon wäre, zu beiden Seetings einfach nur große Szenario-Boxen zu erstellen, die kaum mehr als eine Momentaufnahme darstellen. Was Spieler dann mit diesen Kontinenten machen bleibt absolut in Spielerhand. Jedoch könnte ich mir dann für diese Szenarien auch Abenteuerbände vorstellen, wie man sie von D&D und/oder Pathfinder kennt und die dann epischer daherkommen. Nur eine lebendige Geschichte würde ich für diese Seetings nicht anstreben.

        Ich erkenne die Problematik vom DSA für Neulinge und da ich gerade auch wieder innerhalb von 2 Gruppen aktiv bin, die mitunter komplette Neulinge mit sich bringen, merke ich wie „kompliziert“ DSA auf diese wirken kann. Jedoch würde selbst ein Reboot daran wenig ändern. DSA ist und bleibt dadurch was es ist, eben weil die Geschichte dahinter so reich ist. Ein Reboot, der einfach die Ganze Welt vernichtet um dann mit einer neuen anzufangen, zerstört schlicht das Aventurien, weswegen viele es eben spielen. Ein solcher Reboot würde es aber für DSA eher noch schwerer als leichter machen, den ohen seine reichhaltige Geschichte muss es sich mehr noch als aktuell mit Spielen wie D&D und/oder Pathfinder, usw messen und da glaube ich verliert DSA auf lange Sicht.

        Die andere Variante ist der Soft-Reboot bei dem man zwar der Welt treu bleibt, man aber einen klaren Schnitt macht und sagt wir beginnen ab jetzt eine neue „Zeitrechnung“ und auch wenn wir mit dem Endstand der alten Geschichte beginnen, zählt nur noch das was ab jetzt erscheint zur offiziellen Geschichte und sollte etwas neues mal nicht zu etwas altem passen, gilt es automatisch als für die neue Geschichte geretconned (wenn man das Wort so schreibt). Die Variante könnte man machen, löst aber das eigentliche Problem dann auch nicht, den für neue Spieler bleibt erst mal eine reiche und umfangreiche Geschichte. Man kann zwar dann sagen, das alte ist aber nicht so relevant wie das neue, aber das hat auch schon bei Star Wars nicht unbedingt für Klarheit gesorgt. Ein solcher Soft-Reboot dient auch weniger den Kunden, als vielmehr den Schöpfern. Letztere müssen einfach nicht mehr so viel auf den alten Kram achten.

        In meinen Augen stellt der Sternenfall aber genau das dar, einen Soft-Reboot! Mir ist klar das er aktuell vielleicht weniger Eindrucksvoll präsentiert wird als das Wort „Sternenfall“ bereits andeutet, aber am Ende der ganzen Storyline glaube ich das er genau dafür dienen sollte. Ich hatte letzte Woche noch ein langes Gespräch mit einem Spieler, der sich jetzt voll und ganz aufs Spielleiten konzentrieren möchte und mir offen mitteilte das er befürchtet vielleicht etwas „falsch“ zu machen, bzw zu präsentieren, weil mein persönliches Wissen über die Hintergrundwelt ja so viel größer wäre als sein eigenes. Daraufhin habe ich ihm auch nur mitgeteilt das ich zwar 30 Jahre DSA gelebt und erlebt habe, aber der Sternenfall im Grunde das Vorzeichen für Änderungen in allen Bereich ist. Ich lasse mich also voll und ganz auf das ein was er mir vorstellt und selbst wenn es mal nicht zu dem passt, was vor 20 Jahren mal geschrieben wurde, ist das halt eine durch den Sternenfall ausgelöste Veränderung.

        So etwas funktioniert dann aber auch nur wenn beide Seiten sich darauf einlassen. Wir brauchen die neuen Spieler die sich nicht von der reichhaltigen und alten Geschichte einschüchtern lassen und den Sternenfall dafür nutzen eben ihr eigenes Aventurien dahinter zu erfinden. Sowie auf der anderen Seite die alten Spieler, welche sich eben nicht immer wieder darauf beschränken das etwas vor X Jahren mal anders beschreiben wurde. Auch diese Spieler müssen den Sternenfall eben einfach als den Soft-Reboot ansehen der eben dazu führt das sich Dinge geändert haben, die nun mal vorher anders beschrieben wurden.

        Verdammt, schon wieder zu viel Text meinerseits. 😉 Ich freue mich auf Deine nächsten Podcasts und fände es toll wenn diese wieder mehr Euphorie für die gute Alte Spielwelt mit sich bringt, die Fluch und Segen zugleich ist, aber eben auch genau das, was DSA so abhebt von anderen Systemen.

        Antworten
  6. Hey ho,
    tolle Folge (wie immer). Der Grolm ist natürlich ein Brett! So dermaßen viele ultraseltene Stücke unter einem Hut sind echt der Hammer. Wollte nur anmerken, dass es ansonsten noch einige andere DSA-Sammelwütige gibt. Weil du eben sagtest, dass die „DSA-Storyline“ vermutlich nur dort komplett zu finden sei. Das hat Alexander dann auch sofort auf die reine „Produktgeschichte“ relativiert, was ich toll fand. Denn sämtliche (auch exklusive) Abenteuer, Romane und wenigstens eine Version aller Spielhilfen und Regelwerke jeder Edition hab sogar ich selbst zu Hause stehen. Allein in meinem Bekanntenkreis kenne ich über ein Dutzend Leute, deren Sammlung alle „normalen“ Publikationen beinhaltet. Und mehr. Einige horten da auch seit den 80ern exotisches Zeug. Alexander ist ganz klar der König und das ganz offiziell. Da möchte ich gar nicht despektierlich klingen, wenn ich dennoch hier einwerfe, dass es noch einige DSA-Sammelfreaks mehr gibt und immer schon gab. Das Rahja-Kondom hab ich übrigens auch 🙂

    Antworten
  7. Verrückt? Ein wichtiger Aspekt 😉 Neid? Die Kehrseite sind:
    1. übervolle Regale und überhaupt massive Platzprobleme (vor allem dank DSA5 mit seinen Produktflöten und Merchandise und speziell Aventuria)
    2. absurde Ausgaben (mit steigender Infarktgefahr besonders während einer Onlineauktion aber auch bei Crowdfundings)
    3. öfter mal knappe Zeit für anderes (und für Cons reservierte sowieso schon wenige Urlaubstage)

    Alles hat Vor- und Nachteile 🙂

    Antworten
  8. Vielen Dank für den schönen Podcast! War sehr interessant und lehrreich.
    Lass Dich nicht von den negativen Kommentaren verunsichern, Du liegst da ganz recht mit Deinen Annahmen zu den Problemen bei DSA. Es gibt schon einen Grund, warum die Umsätze bei D&D steigen und DSA seit Jahren herumdümpelt. (Und die Ausrichtung an der hier fleißig kommentierenden Gruppe ist da nicht der unwichtigste Grund.)

    Liebe Grüße und weiter frohes Podcasten
    kirilow

    Antworten
    • Vielen Dank Kirilow! Aber ich bin mir sicher, das die DSA Redax alles tun wird, auf die Probleme einzugehen. Aber wie gesagt ein Balance Akt.

      Antworten
  9. Hallo Timm 🙂

    Ich bin ein wenig entsetzt über manche Kommentare hier und schon zur letzten Folge. Ich wurde etwas an die wilden Alveran-Zeiten erinnert, als ein gedankliches Abweichen von den Heiligen Schriften bereits als Fauxpas, „epic fail“ oder Vorbereitung auf ein Verbrechen gewertet wurden. Und meine Erinnerung ist zwar schwach, aber ich glaube, damals hätte ich ebenfalls dagegen gewettert. 🙂

    Ich möchte Dich ganz herzlich dazu ermuntern, Deinen Podcast für genau das zu nutzen, was Dir vorschwebt. Ich muss das im einen oder anderen Detail gar nicht gut finden (wobei ich jetzt nichts Konkretes im Sinn habe), aber ich kann es immerhin noch sehr interessant finden. Weil elaborierte Meinungen mE eben sehr interessant sind.

    Und vielen Dank, dass Du Dir den Aufwand machst, Dir Leute ans Mikro zu holen und Dein Projekt gedeihen zu lassen. Quetsch sie noch mehr aus! Sei der Wringer! 🙂

    Antworten

Schreibe einen Kommentar